Reformer oder Matte?
zwei Wege, eine Methode
Reformer oder Matte?
zwei Wege, eine Methode
Die Matte – Training in seiner pursten Form
Mattenpilates ist der Ursprung der Methode. Nur dein Körper, die Schwerkraft und volle Konzentration. Jede Bewegung entsteht aus der Körpermitte und wird kontrolliert ausgeführt. Da du dein eigenes Körpergewicht bewegst, ohne Unterstützung, ist Mattenpilates anspruchsvoller, als es aussieht. Gerade Übungen, bei denen du dich gegen die Schwerkraft aufrollst oder stabil halten musst, fordern viel Kraft und Kontrolle.
Der Reformer – Pilates mit Federn
Joseph Pilates entwickelte den Reformer, um die Übungen der Matte zugänglicher und gleichzeitig vielseitiger zu machen. Du trainierst auf einem beweglichen Schlitten, Federn erzeugen den Widerstand. Das Besondere: Die Federn können fordern oder unterstützen. Eine Übung, die auf der Matte zu schwer ist, wird am Reformer möglich. Und eine, die auf der Matte leicht wirkt, wird durch Widerstand plötzlich zur Herausforderung.
Die wichtigsten Unterschiede
Am Reformer bekommst du ständig Feedback. Der Schlitten zeigt dir sofort, ob du die Bewegung kontrollierst oder ob du ausweichst. Das macht ihn besonders geeignet für Einsteiger, die ein Gefühl für die richtige Ausführung entwickeln wollen. Gleichzeitig sind die Bewegungsmöglichkeiten größer: im Liegen, Sitzen, Knien und Stehen, mit Füßen in Schlaufen oder Händen an den Seilen.
Die Matte dagegen ist überall verfügbar. Sie verlangt mehr Eigenstabilität und schult deine Kontrolle ohne Hilfsmittel.
Für wen eignet sich was
Der Reformer ist ideal, wenn du gezielt Kraft aufbauen, nach einer Verletzung zurückfinden oder deine Technik verfeinern möchtest. Die Unterstützung der Federn macht ihn auch für Menschen mit Einschränkungen, ältere Menschen oder Schwangere gut zugänglich. Sportler schätzen die Möglichkeit, mit Widerstand und großem Bewegungsumfang zu arbeiten.
Die Matte ist perfekt, wenn du das Gelernte in deinen Alltag mitnehmen und auch zu Hause oder unterwegs trainieren willst.
Beides gehört zusammen
Im klassischen Pilates sind Matte und Geräte keine Gegensätze, sondern Teile eines Systems. Was du am Reformer lernst, macht dich auf der Matte stärker – und umgekehrt. Viele Übungen kennst du in beiden Varianten. Wer am Reformer trainiert, merkt schnell, wie sich die Arbeit an der Körpermitte auch bei Übungen ohne Gerät verbessert.
Unser Schwerpunkt
Bei ElbPilates in den Zeisehallen liegt der Fokus auf dem Reformer. Du trainierst in kleinen Gruppen mit höchstens 10 Teilnehmern, ohne Musik und mit präzisen Korrekturen. Vom Intro-Level bis zum Master-Level wächst das Training mit dir.
Fazit
Matte oder Reformer? Am Ende ist es dieselbe Methode. Der Reformer macht den Einstieg leichter, das Feedback klarer und das Training vielseitiger. Probier es aus.
Alle Intro-Stunden findest du im Kursplan.



